StartSportwettenSportwettenGiro d'Italia 2026 vor langweiligem Kampf ums Rosa Trikot?

Giro d’Italia 2026 vor langweiligem Kampf ums Rosa Trikot?

• Vingegaard klarer Anwärter auf das Rosa Trikot beim Giro d’Italia.
• Berg- und Punktewertung versprechen spannende Duelle bis nach Rom.
• Schwere Stürze wirbeln Klassement durcheinander.


Der Giro d’Italia 2026 hat mit dem Dänen Jonas Vingegaard einen ganz klaren Wettfavoriten. Seit dem 8. Mai richtet sich der Blick der Radsportwelt auf die 109. Austragung der Italien-Rundfahrt. Das traditionsreiche Rennen startete in Bulgarien und endet nach 21 Etappen am 31. Mai in Rom. Insgesamt warten drei Wochen voller Hochgebirge, Zeitfahren und Sprintduelle auf das Fahrerfeld.

Als Top-Favorit auf den Gesamtsieg gilt Jonas Vingegaard vom Team Visma–Lease a Bike. Die Buchmacher sehen ihn angesichts der Abwesenheit der beiden 2026 dominierenden Fahrer Tadej Pogačar und Paul Seixas mit einer Wettquote von 1,22 klar vorne. Nach starken Leistungen bei kleineren Rundfahrten zu Beginn des Jahres bringt der zweimalige Tour-de-France-Sieger die wohl größte Konstanz im Feld mit. Vor allem auf den langen Alpen- und Dolomiten-Etappen dürfte Vingegaard seine Klasse ausspielen.

Hinter ihm folgen mehrere ambitionierte Herausforderer. Der Italiener Giulio Pellizzari vom Team Red Bull–Bora-hansgrohe wird mit einer Quote von 7,5 gehandelt und gilt als große Hoffnung des Gastgeberlandes. Felix Gall aus Österreich liegt bei einer Quote von 19,0, während der Brite Adam Yates vom UAE-Team mit 21,0 etwas überraschend nur Außenseiterchancen eingeräumt wurden. Nach seinem schweren Sturz vom Samstag ist der Yates allerdings bereits aus dem Rennen ausgestiegen.

Der Giro d’Italia 2026 schüttet insgesamt rund 1,64 Millionen Euro Preisgeld aus. Allein ein Etappensieg bringt etwa 11.000 Euro ein. Hinzu kommen Prämien für Sprint-, Berg- und Nachwuchswertungen sowie Sonderpreise. Der Gesamtsieger im Rosa Trikot darf sich am Ende auf einen Betrag in sechsstelliger Höhe freuen.

Neben den Favoriten spielt beim Giro traditionell auch die Streckenführung eine große Rolle. Die diesjährige Ausgabe kombiniert explosive Bergetappen mit mehreren anspruchsvollen Zeitfahren. Gerade dort könnten Fahrer wie Vingegaard wertvolle Sekunden herausfahren. Gleichzeitig hoffen italienische Fans auf einen Heimsieg – etwas, das beim Giro immer für zusätzliche Emotionen sorgt.

Kampf um Bergtrikot und Sprintwertung

Neben dem Rosa Trikot ziehen auch die Spezialwertungen große Aufmerksamkeit auf sich. In der Bergwertung gelten Giulio Ciccone und Jonas Vingegaard mit Wettquoten von jeweils 4,0 als Top-Favoriten. Beide Fahrer zählen zu den stärksten Kletterern des Pelotons und dürften besonders in den Hochgebirgs-Etappen dominieren.

Dahinter folgte der Australier Jay Vine mit 7,0. Doch auch Yates Teamkamerad war in den verheerenden Sturz verwickelt und musste das Rennen bereits aufgeben. Die Favoritenrolle liegt nun beim Italiener Cristian Scaroni mit 10,0.

In der Punktewertung führt dagegen kaum ein Weg an Jonathan Milan vorbei. Der Italiener wird von den Buchmachern mit Quoten zwischen 1,66 und 1,73 klar favorisiert.

Milan gehört zu den explosivsten Sprintern im internationalen Radsport und dürfte vor allem auf den flachen Etappen zahlreiche Punkte sammeln. Sein größter Herausforderer scheint Paul Magnier aus Frankreich zu sein, der mit 6,00 gehandelt wird und bereits zwei Etappen gewinnen konnte.

In der Teamwertung gibt es mit Moviestar (1,8) und Red Bull–Bora-hansgrohe (2,2) zwei Favoriten. Das zunächst hoch gehandelte UAE Team Emirates-XRG ist in dieser Hinsicht aufgrund des Rückzugs einiger Fahrer aus dem Rennen. Demgegenüber werden Netcompany Ineos mit 3,8 Außenseiterchancen zugebilligt.

Spannend bleibt außerdem der Blick auf die Nachwuchswertung. Dort gilt Giulio Pellizzari mit 1,2 als klarer Favorit auf das Trikot des besten Jungprofis. Dahinter folgen Alessandro Pinarello mit 13,0 sowie Lennert Van Eetvelt, der je nach Anbieter mit Quoten zwischen 11,0 und 15,0 geführt wird. Endgültig feststehen werden die Gewinner der jeweiligen Wertungen allerdings erst, nachdem sie in Rom die Ziellinie überquert haben.

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